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Ist die bayerische FFP2-Maskenpflicht sinnvoll?

„Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Masken kaufen“

Fehlanwendung, Maskenknappheit, hohe Verbraucherkosten und die in Vergessen geratene Nachhaltigkeit. Birgt der bayerische Kabinettsbeschluss zur FFP2-Maskenpflicht Gefahren?

Mit dem Kabinettsbeschluss in Bayern über die Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken soll mehr Sicherheit im öffentlichen Raum geschaffen werden.
Aus Sicht des Infektionsschutzes scheint diese Maßnahme sinnvoll. Dennoch gibt es bereits jetzt große Bedenken von Verbrauchern und Experten, die sagen, dass die FFP2-Maske für eine solche Massenverwendung nicht geeignet sei. Wie groß der Nutzen für den Infektionsschutz sein wird ist derzeit noch unklar.

Die Kosten für den Verbraucher sind jedenfalls immens. „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Masken kaufen“, twitterte die Hamburger Strafverteidigerin Alexandra Braun (@RAinBraun). Einkommensschwache wurden in dieser Überlegung wohl nicht berücksichtigt. Was darüber hinaus aber bereits jetzt klar ist:

Da FFP2-Masken Einmalprodukte sind, die 'eigentlich" nach 3 Stunden Tragezeit entsorgt werden sollen, wären pro Person und Tag mind. 2 Masken notwendig. Bei 3€ pro Maske sind die Kosten für den Verbraucher immens und steigen vermutlich weiter an.

Bayern hat etwas mehr als 13 Mio Einwohner. Wir gehen davon aus, dass täglich mindestens 7,7 Millionen FFP2-Masken benötigt werden - konservativ gerechnet wohlgemerkt. Der immense Bedarf wird kaum zu decken sein.

Die explodierende Nachfrage könnte die Versorgung von besonders exponierten Berufsgruppen sowie Risikogruppen innerhalb der Gesamtbevölkerung mit FFP2-Masken gefährden.

Die FFP2-Maskenpflicht führt täglich zu mindestens 84 t nicht recyclebaren Müll.

Unser Fazit: bei sach- und fachgerechter Nutzung, d.h. insbesondere Entsorgung nach 3 Stunden, ist die FFP-Maske eine hervorragende Maske. Aufgrund der immensen Kosten für die Bürger ist die Wiederverwendung aber faktisch vorauszusehen. Nach mehrfacher Nutzung schützt diese den Träger nicht mehr und wird sogar noch zur potentiellen Bakterien- und Virenschleuder, das ist dann in etwa vergleichbar wie wenn man in den bereits mehrmals verwendeten Küchenschwamm zuhause reinbeißen würde. Deutschland hat es bislang versäumt, einen eigenen Mindeststandard für Alltagsmasken zu definieren oder die Richtwerte des europäischen Komitees für Normung als Referenz zu etablieren. Wir haben uns trotzdem an die europäischen Vorgaben gehalten und mit unserer Maske - der DFM M1 pro - eine filtrierende, 50x waschbare, antivirale und antibakterielle Alltagsmaske entwickelt die sich ausgezeichnet als Community-Maske eignet und problemlos zigfach wiederverwendet kann.

 

Über die Deutsche Filament Masken AG

2020 im hessischen Bad Hersfeld gegründet, hat sich die DFM AG noch während der Corona-Pandemie als Anbieter für hochwertige Schutzmasken und Schutzbekleidung etabliert. Zahlreiche Kunden aus Deutschland und ganz Europa vertrauen auf die Erfahrung und Expertise des internationalen Teams. Mit der DFM M1 pro, hat das Unternehmen nun eine neue Community-Maske auf den Markt gebracht, die sich durch ihre antivirale Wirkung von medizinischen Masken abhebt – wiederverwertbar, umweltfreundlich, sicher.

 

Foto: imago images / Sven Simon

1 month ago
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